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Hallo Kinder!

Herzlich Willkommen bei der Skischule Lofer. Ich bins ... euer Lofino! Das Ski-Kinderland Berg der Skischule Lofer Herbst befindet sich mitten im Skigebiet der Almenwelt Lofer.

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Ski-Ratgeber der Skischule Lofer Herbst

Alles, was Sie über die Ski- und Snowboardwelt wissen müssen, erfahren Sie künftig von den Experten der Skischule Lofer Herbst. In unserem Ski-Ratgeber widmen wir uns wichtigen Wintersportthemen rund um Spaß und Action auf zwei Brettern. Begleitend dazu verrät der Snowboard-Ratgeber, was sich auf den Pisten und in den Parks tut.

 

Was Sie in den Ski- und Snowboard-Tipps erfahren:

In den nächsten Monaten geben wir Antworten auf häufige Fragen, darunter:

  • Wie finde ich das richtige Skigebiet?
  • Was muss für eine Freeride-Tour beachtet werden?
  • Wie bereite ich mich auf den Skiurlaub vor?
  • Welche Skipisten in Lofer sind besonders empfehlenswert?
  • Was ist beim Skiunterricht für Kinder zu beachten?

Gibt es Themen und Fragen, die Sie gerne in unserem Ski-Ratgeber beantwortet sehen möchten? Schreiben Sie uns einfach, wir freuen uns bereits auf Ihre Zuschrift!

 

 

Wie überlebt man eine Lawine: Verhalten & Erste Hilfe

Skifahren und Snowboarden im offenen Gelände ist eine wunderschöne Sache. Man wird eins mit der Natur, entdeckt unberührte Pisten und verspürt ein schwer in Worte zu fassendes Gefühl absoluter Freiheit. Und doch sind solche Abenteuer stets mit Gefahren verbunden. Das Risiko eines Lawinenabgangs ist leider omnipräsent, selbst bei niedrigen Warnstufen. Wird man von den Schneemassen mitgerissen, besteht immer Lebensgefahr. Das richtige Verhalten im Ernstfall sollte Ihnen in Fleisch und Blut übergehen, bevor Sie sich an Freerides und Touren wagen. Wie überlebt man eine Lawine? Hier finden Sie die wichtigsten Tipps für Gefahrensituationen.

 

Über das Lawinenrisiko

Vor dem Aufbruch ins offene Gelände sollten Sie den Lawinenbericht unbedingt aufmerksam studieren und stets bestens gewartete, funktionsfähige Lawinenausrüstung mitführen. Gute Vorbereitung ist das A und O, vor allem im Ernstfall. Warum aber ist ein Lawinenabgang so gefährlich? Die Schneemassen rasen mit gewaltiger Geschwindigkeit den Hang hinab. Gerät man unter eine Lawine, sieht man sich mit drei lebensbedrohlichen Situationen konfrontiert:

  • Luftmangel: Ersticken ist die häufigste Todesursache bei Lawinenabgängen. Sauerstoffmangel führt nach nur wenigen Minuten irreparable Schäden und schließlich den Erstickungstod herbei.
  • Verletzungen: Die schiere Wucht der Schneemassen kann zu schweren Verletzungen, besonders der Halswirbelsäule, mit Todesfolge führen.
  • Unterkühlung: Sie konnten eine Atemhöhle finden und kamen ohne lebensbedrohliche Verletzungen davon? Dann beginnt nun der Wettlauf der Zeit, denn bereits ab 35 Minuten Verschüttungsdauer kann die Unterkühlung ein kritisches Level erreichen.

Wie Sie sich beim Lawinenabgang verhalten sollten

Wie überlebt man eine solche Lawine, fragen Sie sich nach den eben geschilderten Risiken wahrscheinlich. Wenn sich die Schneemassen oberhalb Ihres Standortes lösen, dann nichts wie raus aus der Gefahrenzone! Halten Sie sich an folgende fünf Grundregeln:

  • Wenn es irgendwie möglich ist, fahren Sie im 45-Grad-Winkel aus der Gefahrenzone heraus.
  • Sie verfügen über einen Lawinenrucksack mit Airbag? Lösen Sie diesen sofort aus!
  • Falls Sie sich nicht aus der Gefahrenzone entfernen können, versuchen Sie unbedingt an der Lawinenoberfläche zu bleiben. Legen Sie all Ihre Kraft in Schwimmbewegungen.
  • Wenn Sie merken, dass die Lawine zum Stillstand kommt, gehen Sie in Kauerstellung. Halten Sie Fäuste und Unterarme mit Abstand vors Gesicht, um sich eine Atemhöhle zu schaffen.
  • Teilen Sie sich Ihre Kräfte bei Selbstbefreiungsversuchen ein. Ansonsten: Kräfte sparen und Ruhe bewahren; bloß keine überflüssige Energie vergeuden!

Verhaltensregeln für Lawinen-Beobachter

Der Schock sitzt Ihnen sicher in den Knochen. Dennoch müssen Sie versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren, denn Zeit ist jetzt alles. Versuchen Sie den bzw. die Erfassten genau im Auge zu behalten. Wenn die Lawine abgegangen und die unmittelbare Gefahr vorüber ist, grenzen Sie Ihren Suchbereich ein. Markieren Sie den Erfassungspunkt und den Verschwindepunkt der verschütteten Person mit Stöcken oder Kleidung. Suchen Sie die Schneemassen nun gründlich auf Aufrüstung oder Körperteile ab. Verständigen Sie, wenn möglich, ebenso die Bergrettung, bevor Sie Ihr LVS-Gerät einsetzen. Ihre Suche beginnt im primären Suchbereich unterhalb des Verschwindepunktes, womit allerdings leider nicht gesagt ist, dass die verschüttete Person nicht auch in einem anderen Bereich liegt. Gehen Sie nun wie folgt vor:

  • Schalten Sie alle Funkgeräte und Handys ab, um das Signal nicht zu stören, und stellen Sie Ihr LVS-Gerät auf Empfang. Suchen Sie den eingegrenzten Bereich nun im Abstand von 20 Metern ab und schwenken Sie das Gerät in alle dreidimensionalen Richtungen.
  • Haben Sie ein grobes Signal empfangen, halten Sie das LVS-Gerät in Hüfthöhe und drehen es in unterschiedliche Richtungen. Folgen Sie dabei, je nach Gerät, dem Richtungspfeil und Audiosignal, bis sich die angezeigte Distanz nicht mehr verkleinert.
  • Nun führen Sie das Lawinensuchgerät bis knapp über die Oberfläche, um die genaue Position der verschütteten Person zu bestimmen. Legen Sie ein Kreuz über der Stelle mit Ihren Teleskopstöcken.
  • Mit der Sonde erfolgt nun die Punktortung. Stechen Sie immer im 90°-Winkel zur Schneeoberfläche ein, bis Sie die verschüttete Person finden. Tipp: Lassen Sie die Handschuhe beim Sondieren an, damit kein Schnee an der erwärmten Sonde kleben bleibt.
  • Lassen Sie die Sonde nach erfolgreicher Ortung stecken und beginnen Sie mit dem Ausgraben – möglichst von der Seite, nicht von oben. Legen Sie den Kopf zunächst vorsichtig frei und achten Sie darauf, die Atemhöhle nicht zu zerstören. Falls mehrere Personen verschüttet sind, schalten Sie das LVS-Gerät der ausgegrabenen Person aus, um die weitere Suche nicht zu behindern.

Erste Hilfe nach einer Lawine

Sobald die verschüttete Person freigelegt wurde, beginnen Sie mit Erste-Hilfe-Maßnahmen nach der ABC-Regel (Atmung, Bewusstsein, Circulation):

  • Atmung: Überprüfen Sie, ob die Person noch selbstständig arbeitet. Dafür müssen Sie gegebenenfalls den Kopf überstrecken und nachhören. Beatmen Sie den Verletzten im Fall der Fälle.
  • Bewusstsein: Sprechen Sie die freigelegte Person an oder kneifen Sie sie. Wenden Sie die stabile Seitenlage bei ausbleibender Reaktion an.
  • Circulation: Kontrollieren Sie den Puls an der Hand- oder Halsschlagader und geben Sie bei fehlendem Herzschlag sofort eine Herz-Druck-Massage. Kontrollieren Sie ebenso auf eventuelle Verletzungen und Unterkühlungsmerkmale.

Wenn Sie die Körperfunktionen überprüft haben, sollten Sie in weiterer Folge gegen Schock und Unterkühlung vorgehen. Zusätzliche Bekleidung und eine Rettungsdecke regulieren die Körpertemperatur. Ist die Person ohne innere Verletzungen und bei Bewusstsein, können Sie heiße Getränke (keinen Alkohol!) verabreichen.

 

Wie überlebt man eine Lawine? Mit einem kühlen Kopf, den richtigen Maßnahmen als Verschütteter und Retter, passendem Equipment, einer gewissen Portion Glück und der richtigen Ausbildung. Deswegen empfehlen wir Ihnen unbedingt, regelmäßig den Umgang mit Ihrer Lawinenausrüstung zu üben (sowie diese zu warten), Lawinencamps zu besuchen und Ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Das passende Kurs- und Trainingsangebot dazu finden Sie in der Skischule Lofer Herbst – gerne nehmen wir Ihre Anfrage entgegen und verleihen Ihnen mehr Sicherheit in jeder Schneelage.

 

Copyright Foto: pixabay.com/Hans


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