Ich stimme zu, dass diese Seite Cookies für Analysen, personalisierten Inhalt und Werbung verwendet. Mehr dazu unter Datenschutz & Impressum.
Online Buchen
10% Rabatt auf alle online gebuchten Kurse!

Ski-Ratgeber der Skischule Lofer Herbst

Alles, was Sie über die Ski- und Snowboardwelt wissen müssen...

... erfahren Sie künftig von den Experten der Skischule Lofer Herbst. In unserem Ski-Ratgeber widmen wir uns wichtigen Wintersportthemen rund um Spaß und Action auf zwei Brettern. Begleitend dazu verrät der Snowboard-Ratgeber, was sich auf den Pisten und in den Parks tut.


Was Sie in den Ski- und Snowboard-Tipps erfahren:

In den nächsten Monaten geben wir Antworten auf häufige Fragen, darunter:

  • Wie finde ich das richtige Skigebiet?
  • Was muss für eine Freeride-Tour beachtet werden?
  • Wie bereite ich mich auf den Skiurlaub vor?
  • Welche Skipisten in Lofer sind besonders empfehlenswert?
  • Was ist beim Skiunterricht für Kinder zu beachten?

Gibt es Themen und Fragen, die Sie gerne in unserem Ski-Ratgeber beantwortet sehen möchten? Schreiben Sie uns einfach, wir freuen uns bereits auf Ihre Zuschrift!


So funktioniert die Ausbildung zum Skilehrer in Österreich

Genüsslich über die Pisten gleiten, den Fahrtwind um die Nase wehen lassen, beste Schneebedingungen genießen, einfach frei sein – das klingt wieder Traum jedes Wintersportlers. Was aber, wenn Sie diesen Traum mit anderen teilen könnten? Die Schneesportlehrerausbildung in Österreich zählt zu den Königsdisziplinen in alpinen Gefilden. In wohl keinem zweiten Land gibt es so viele Pistenprofis und zugleich so genaue wie strenge Vorschriften, wer wie zum Skilehrer werden kann. Hier erfahren Sie, wie die Ausbildung zum Skilehrer in Österreich tatsächlich funktioniert.

 

Wachsendes Angebot, wachsende Anforderungen

Ein Blick auf die Angebotspalette renommierter Skischulen zeigt, dass sich immer mehr verschiedene Wintersportarten – teils sogar sommerliche Alternativen für die warme Jahreszeit – im stetig wachsenden Portfolio finden. Wenige Gäste und Urlauber wollen nur noch die eine einzige Disziplin meistern, sondern möglichst viele verschiedene Dinge ausprobieren, und das am besten aus einer Hand bzw. bei einem Anbieter. Entsprechend wachsen auch die Anforderungen bei der Ausbildung zum Skilehrer in Österreich. Erweiterte Kursangebote, mehrere Stufen und verschiedene kombinierte Ausbildungen rücken mehr und mehr vom klassischen Experten auf zwei Brettern ab.

 

Der Schneesportunterricht heute

Moderner Schneesportunterricht bündelt eine Reihe an Kompetenzen und, immer öfter, Disziplinen. Man wird somit zum Wintersportexperten gemacht, zum Multitalent mit gewissen Schwerpunkten, und das in verschiedenen Stufen. Natürlich stehen die sportlichen Aspekte einer solchen Ausbildung im Mittelpunkt, doch dürfen methodische und didaktische Facetten auf keinen Fall übersehen werden. Was nützt das beste Knowhow, wenn man dieses nicht vermitteln kann? Zugleich muss jeder Schneesportlehrer auch mit den Lernenden umgehen – hier kommen soziale und persönliche Aspekte zum Tragen – und entsprechende Kurse bzw. Unterrichtseinheiten entsprechend zusammenstellen und arrangieren können. Somit sollte auch ein gewisses Organisationstalent vorhanden sein.

 

Polysportive Ausbildung

Snowsport Austria, der Dachverband der österreichischen Landesskilehrerverbände, wertet die staatliche Skilehrerausbildung in Österreich als eine polysportive Ausbildung. In anderen Worten: Neben dem klassischen alpinen Skilauf sollten auch mehrere Alternativsportarten sowie aktuelle Wintertrends in das Training einfließen. Basis hierfür ist die Verordnung BGBI II Nr. 286/2004, gemäß welcher jede Skischule über Skilehrer für alle Bereiche des modernen Wintersports verfügen sollte. In diesen Bereich fallen, neben Skifahren, noch Snowboarden, Langlaufen und Telemarken. Etwaige Trends werden oft saisonal neu definiert und können sich regional mitunter deutlich unterscheiden. So würden Freeriden und Snowbiken in Wintersportgebieten, wo dies nicht möglich ist, keinen Sinn machen.

 

Der Weg zur Skilehrer-Ausbildung

Im Prinzip kann jeder, der sich auf den Pisten zurechtfindet, den entsprechenden Ausbildungsweg einschlagen. Bei den praxisnahen praktischen und theoretischen Einheiten in mehreren Stufen trennt sich die Spreu recht schnell vom Weizen. Die Ausbildungsstruktur für Skilehrer am Beispiel des Salzburger Landesverbandes SBSSV gestaltet sich folgendermaßen:

  • Anwärterkurs:
    Notwendig um in Skischulen unterrichten zu können. Für diesen elftägigen Kurs ist zeitentsprechende moderne Ausrüstung mitzubringen, außerdem sollte Deutsch als Unterrichtssprache beherrscht werden. Kenntnisse mehrerer Sprachen sind gerade in Urlauberregionen sehr förderlich.
  • Landesskilehrer:
    Nach erfolgreicher Anwärter-Ausbildung muss eine Mindestpraxiszeit von zwölf Arbeitstagen vorgelegt werden können, um für die nächste Stufe zugelassen zu werden. Für den zehntägigen Kurs 1 muss zeitentsprechende moderne Ausrüstung mitgebracht werden. Der nach weiteren zwölf Praxisarbeitstagen daran anschließende Landesskilehrer 2 (elf Tage) erfordert außerdem alpine Notfallausrüstung (Rucksack mit LVS-Gerät, Schaufel, Sonde, Erste-Hilfe-Paket).
  • Alpinkurs:
    Ist der Praxisnachweis für den Landesskilehrer 2 erbracht, geht es an den siebentägigen Alpinkurs. Hier will entsprechende Ausrüstung für das offene Gelände mitgebracht werden, darunter Schneesäge, Biwaksack, Schneeuntersuchungsset, Reparaturset und funktionale Bekleidung.
  • Diplom-Skilehrer:
    Bei dieser staatlichen, gesetzlich reglementierten Skilehrerausbildung sind zwei Semester mit Theorie und Praxis zu absolvieren. Der „Euro-Test“ und die extensive Alpinausbildung „Euro-Security“ sind Pflicht. Kursteilnehmer ab 18 müssen die Landesskilehrerausbildung abgeschlossen und eine sportmedizinische Untersuchung absolviert haben. Nach erfolgreich abgeschlossener Eignungsprüfung kann der Kurs beginnen.
  • Skiführer:
    Nach erlangtem Diplom kann mit der Ausbildung zum Skiführer weitergemacht werden. Auch hier will eine Eignungsprüfung abgelegt werden, zudem ist eine ärztliche Bestätigung beizufügen. Da sich die Skilehrer-Ausbildung vornehmlich um offenes Gelände und alpine Sicherheit dreht, muss ein Tourenbericht über 10 Skitouren mit einem Minimum von 800 Höhenmetern im Rahmen der Eignungsprüfung vorgelegt werden.

Snowboardlehrer-Ausbildung und Schneesportlehrer

Was für Skilehrer gilt, lässt sich in weitestem Sinne auch auf Snowboardlehrer übertragen. Die Ausbildung gestaltet sich in ähnlichen Schritten:

  • Anwärter (10 Tage)
  • Landessnowboardlehrer (13 Tage)
  • Alpinkurs (7 Tage)
  • Diplom-Snowboardlehrer
  • Snowboardführer

Mittlerweile werden auch kombinierte Kurse für Schneesportlehrer angeboten, die sich mit Skifahren und Snowboarden beschäftigen. Diese dreiteilige Dualausbildung erfordert ähnliche Praxiszeiten wie bei Ski & Board, wobei das erste Modul 16 Tage (davon sieben Snowboard-Tage) dauert. Vergleichbare Kurse werden auch für Langlauflehrer angeboten, wobei das Meistern beider Techniken, Unterricht für Kinder und barrierefreier Langlauf im Vordergrund steht.

 

Der erste Schritt vor der Ausbildung zum Skilehrer in Österreich ist, natürlich, ein Skikurs, um sich mit den Basics vertraut zu machen. Starten Sie noch heute durch mit Ihrer Kursanfrage an die Herbst Skischule Lofer!


Zurück zur Übersicht

Weitere News

Salzburger SaalachtalAlmenwelt LoferSport 2000 rentBase Camp